Gesund und fit durch die Wechseljahre
„Nach Worten von Dr. Petra Stute, Leiterin der Menopause-Sprechstunde an der Frauenklinik des UKM, gibt es Hinweise darauf, dass eine Phytoöstrogenreiche Diät bei Frauen in den Wechseljahren unter anderem günstige Wirkungen auf Hitzewallungen und Fettstoffwechsel haben kann und möglicherweise vor der Entwicklung einer Arteriosklerose schützt.“
Gehalt an p anzlichen Östrogenen ist die Sojabohne. Bei einem geringen Gehalt an gesättigten Fettsäuren liefert sie als Nahrungsmittel ein sehr hochwertiges Eiweiß. Außerdem senkt Soja den Cholesterinspiegel. Das sind schon drei gute Gründe, die oft belächelte Panze in den Speiseplan aufzunehmen – als Tofu, Sojadrink, Sojabratling, Sojamehl etc. Die wahre Kraft der Bohne aber liegt in den enthaltenen Phytoöstrogenen, den Isoavonen Genistein und Daidzein. (...) Heute weiß man, dass Isoavone das Risiko einer Reihe von typischen Krankheiten des fortgeschrittenen Lebensalters reduzieren können. Hierzu gehören die Osteoporose und koronare Herzkrankheiten. Aber auch ungeliebte Symptome der Menopause, zum Beispiel Schwere und Häugkeit von Hitzewallungen, lassen sich mit Soja-Nahrungsmitteln mildern. Die Wirkung ist so überzeugend, dass derartige Produkte inzwischen von einigen Wissenschaftlern als mögliche Alternativen zur medizinischen Hormonersatztherapie angesehen werden.“
Gesund mit Panzenhormonen; in: 3sat online, 20.7.2002
|